Weinbau

Wein ist Familientradition

Für die Weinbereitung verwenden wir nur vollreife und gesunde Trauben. Deshalb lesen wir unsere Ernte selektiv von Hand aus. Die Trauben werden in kleinen Behältnissen, den sogenannten Bütten, zum Kelterhaus transportiert. Dort werden sie entrappt, das heißt von ihren Stielen getrennt. Zur Weiterverarbeitung werden die Beeren in einer Mühle zerdrückt, so dass ein dickflüssiges Gemisch aus Traubenkernen, Fruchtfleisch, Schalen und Saft entsteht, die Maische. Durch die anschließende Maischestandzeit werden Stoffe gelöst, die die Sensorik, Struktur und Haltbarkeit des späteren Weines beeinflussen.

 

Die weißen Rebsorten werden bereits nach kurzer Maischestandzeit abgepresst. Der daraus gewonnene Most wird dann bestens vorgeklärt. Er vergärt temperaturkontrolliert bei ca. 16 – 18° C.

 

Alle Rotweinmaischen der Rebsorte Spätburgunder werden direkt nach dem Einmaischen teilentsaftet, damit wir daraus den Spätburgunder Blanc de noir herstellen können. Aus der frischen Maische werden ca. 15% Saft (ohne Farbe) abgetrennt. Die Farbe der Trauben befindet sich in der Beerenschale, so dass erst nach einer bestimmten Kontaktzeit die Farbe aus den Schalen in den Saft übergeht. Der verbleibende Saft der teilentsafteten Rotweinmaische kann dann bei der anschließenden Maischegärung einen höheren Anteil Farb- und Gerbstoffe aus den Beerenschalen extrahieren. Somit schaffen wir eine Qualitätssteigerung unserer Rotweine.


 

Nach Abschluss der Maischegärung wird der junge Rotwein von den Schalen getrennt und in kleinen Eichenholz- oder Barriquefässern eingelagert. Hier findet nun die Entwicklung und Reifung unserer Weine statt.

 

Die Spätburgunderweine unseres Spätburgunder classic reifen durchschnittlich neun Monate in Eichenholzfässern, die Weine unseres Spätburgunder „Bestes Fass“ rund achtzehn Monate in Barriquefässern.

Entdecken Sie die Vielfalt der von uns erzeugten Weine.